Blue Note Six

Swingin' Dixieland from Vienna

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Die Wiener Dixielandband BLUE NOTE SIX gehört zu den bekanntesten und traditionsreichsten Jazzformationen Österreichs. Stilistisch orientiert sich die Band an den Louis Armstrong AII-Stars, wobei aber neben klassischem Dixieland auch Swingnummern aus dem Repertoire von Duke Ellington, Benny Goodman und Count Basie gespielt werden. Als besonders publikumswirksam haben sich gelegentliche Gesangseinlagen im Armstrong- ldiom sowie "verjazzte" Wienerlieder erwiesen.

bns-Logo Seit ihrer Gründung 1966 spielt die Band in fast unveränderter Besetzung zusammen. Die BLUE NOTE SIX ist ständiger Gast in den österreichischen Jazzclubs und hat sich in zahlreichen Auslandsgastspielen auch international einen hervorragenden Ruf geschaffen. Höhepunkte waren Einladungen zu großen Jazzfestivals in den Vereinigten Staaten (3x), nach England (2x), nach Dresden (5x) und in alle österreichischen Nachbarländer.

Die Band hat mehrere LPs und (bis jetzt) 4 CDs herausgebracht, von denen 2 sogar in den USA auf dem renommierten Jazzology-Label erschienen sind. Stilistisch orientiert sich die Band an den Louis Armstrong All-Stars der 50er-Jahre, wobei neben klassischem Dixieland auch Swingnummern von Benny Goodman oder Duke Ellington gespielt werden. Vokaleinlagen im "Satchmo-Style" runden das Programm ab.

Bandchronologie

1967-1976 Die ersten 10 Jahre 
1966  Der Wiener Trompeter John Evers kehrt noch langjährigem Auslandsaufenthalt in seine Heimatstadt zurück und gründet im März 1966 die BLUE NOTE - SEVEN in der Besetzung: John Evers (tp), Hans Oslansky (tb), Emmerich Kutrovatz (cl), Jürgen Pingitzer (p), Heinz Leonardsberger (g), Heinz Feix (b) und Erich Metzger (dm). Am Abend der Promotion von Jürgen Pingitzer zum Dr. jur. tritt die BN7 zum ersten Mal öffentlich auf.
1967  Um sich ein breites Repertoire zu erarbeiten, wird jede Woche geprobt.
1968  Die erste Reise führt in den Wilden Westen, nämlich nach Innsbruck, wo die BLUE NOTE SEVEN im Rahmen eines internationalen Jazzmeetings auftritt. Beim 7 Österr. Amateurjazzfestival stellt sich die Band im Wiener Konzerthaus vor.
1969 Vom Auftritt der BLUE NOTE SEVEN beim 8. Amateurjazzfestival existiert ein TV-Mitschnitt, der leider in den Archiven des ORF verschwunden ist. Erhalten geblieben ist eine Rundfunksendung mit dem Ttel ',Talente und Tendenzen".
1970  Heinz Feix verläßt die Band und wird durch Roland Neuwirth ersetzt, der viele Jahre später den Kontrabaß mit der Kontragitarre vertauschen und mit seinen "Extrem-Schrammeln" zum originellsten Erneuerer des Wienerliedes werden wird.
1971  Erich Metzger steigt aus. Für ihn setzt sich Heinz Tschabuschnigg ans Schlagzeug. Die BLUE NOTE SEVEN spielt in Clubs und bei privaten Anlässen.
1972  Heinz Feix (b) kehrt reumütig zurück, wodurch Roland Neuwirth nichts anderes übrig bleibt, als selbständig und berühmt zu werden (Siehe 1970).
1973  Die BLUE NOTESEVEN versucht sich im Swing-Stil. Aus diesem Anlaß besorgen sich Emmerich Kutrovatz ein Tenorsax und John Evers eine Ventilpasaune.
1974  Zurück zum guten alten Dixieland; Tenorsaxophon und Ventilposaune landen beim Pfandleiher, Hans Oslansky und Heinz Leonardsberger machen Gereon Wolter (tb) und Klaus Radinger (g) Platz. Erich Metzger (dm) kommt wieder zurück.
1975  Die erste Begegnung mit Jazzgrößen, der noch viele weitere folgen sollen, findet statt: Jimmy McPartland, Wild BilI Davison und Dick Cary geben' sich die Ehre, mit den Musikern der BLUE NOTE SEVEN zusammenzuspielen.
1976  Erich Metzger hat endgültig genug und überläßt den Schlagzeugstuhl Leslaw "Leschek"" Tenczar der von da an der Band einheizt.
1977-1986 Die mittlere Schaffensperiode
1977  Der ORF dreht ein TV-Special über die BLUE NOTE SEVEN. Die 1.Langspielplatte wird von Columbia unter dem TteI "Dixieland an der Donau" veröffentlicht.
1978  Die erste AusIandsreise! Die BLUE NOTE SEVEN wird vom Publikum des größten europäischen Dixielandfestivals in Dresden heftig gefeiert. Im gleichen Jahr unternimmt die Band eine BRD-Taurnee. In Wien gibt es Auftritte im legendären "Fatty's Saloon" und eine TV-Sendung mit Orgel-Weltmeister Jimmy Smith.
1979  Von nun an gastiert die Band fast jedes Jahr im Ausland. Es gibt die erste von insgesamt 4 Einladungen nach s'Hertogenbosch, dann geht's nach Warschau.
1980  Zum 10-jährigen Jubiläum des Dresdner Festivals werden jene Bands eingeladen, die am besten gefallen haben. Die BN7 ist unter den Auserwählten! In Mailand und Lugano begleitet die Band Altmeister Benny Waters. In Wien nimmt sie mit Günther Frank ihre zweite Langspielplatte "Mei' Muatterl war aus New Orleans" auf und veranstaltet ein Konzert zum 80. Geburtstag von Louis Armstrong.
1981  Als erste Wiener Jazzband wird die BN7 zu einem Festival ins Mutterland des Jazz eingeIaden! Beim größten Dixielandfestival der Welt in Sacramento/Kalifornien spielen 86 8ands, VOn denen 6 aus Europa anreisen. Die BN7 absoIviert 14 Auftritte in 3 Tagen und hat Gelegenheit, mit vielen US-Stars zusammenzuspielen. Gerean Wolter wird in eine von Eddie Miller geleitete AII-Star-Band gewählt.
1982  Eine Holland-Reise führt nach Tilburg, Breda und Eindhoven. Höhepunkt des Jahres ist die Einladung nach Edinburgh. Diesmal ist es Gitarrist Klaus Radinger, der in einer All-Star-Band an der Seite des US-Bassisten Jack Lesberg und des englischen Pianisten Brian Lemon sein berüchtigtes Harmonienheft aufschlägt.
1983  Teilnahme am internationalen Jazzmeeting Biel. Dann einwöchige DDR-Tournee, wo inzwischen zwei LPs mit der BN7 erschienen sind. Außerdem ist die Band im DDR-TV unter dem Titel "Ein Abend mit der Blue Note Seven" zu sehen.
1984  Die dritte LP mit dem Titel "It's A Long Way" wird produziert. WochenendgastspieIe in 8aseI, Luzern sowie in und um Frankfurt sind schon Routine.
1985  Zwei ausverkaufte Galakonzerte in Wien zum 85. Geburtstag Louis Armstrongs sind Anlass für eine weitere LP unter dem Titel "Salute To Satchmo'".
1986  Wiedersehens-Sessions mit Kenny Ball beim Hessenfestival in Idstein, mit Yank Lawson in Luzern, mit Barrett Deems beim Jazzbandball in Heidelberg.
1987-1996 Noch kein Ende abzusehen
1987 Ihre zweite DDR-Tournee führt die BLUE NOTE SEVEN nach Berlin, Neu Brandenburg, Jena, HaIle, Magdeburg, Dresden, Leipzig und Karl-Marx-Stadt.
1988  EinIadung nach Ascona und Auftritt bei der "Festa New OrIeans" am Lago Maggiore. Dort spielt die Band mit Bruno Longhi, anschließend in Wien mit dem Posaunisten George Masso und dem Trompeter Oscar Klein.
1989  Einem Gastspiel beim internationalen Jazzfest Prag schIießt sich ein düsteres KapiteI Bandgeschichte an: John Evers betätigt sich als Vokalist im Armstrong-ldiom und schreibt außerdem das Buch "'Glück in Scheiben", das bei Langen-Müller verlegt wird.
1990  Zum 20. JubiläumsfestivaI ist die BLUE NOTE SEVEN erneut nach Dresden eingeladen Darauf foIgt ein Wochenende beim JazzfestivaI im Schweizer Sargans. Die Platte "Swingin. Dixieland From Vienna" wird als LP und als CD veröffentlicht.
1991  Bei der zweiten großen Umbesetzung kommen der 18jährige Thomas Schwetz aIs Klarinettist und der versierte Bassist Peter Rath in die Band. Die Stelle des Gitarristen wird nicht nachbesetzt, weshalb die Band von da an BLUE NOTE SIX heißt. Die erste Auslandsreise unter neuem Namen führt ins ungarische Salgotarjan.
1992  Als BLUE NOTE SIX wird der Band zum zweiten Mal die Ehre zuteil" in Sacramento auftreten zu können John Evers wird Ehrenbürger von New OrIeans,
1993  Die dritte USA-Reise führt zum Neujahrsfestival nach Indian WeIls und PaIm Springs, Die CD "'From Vienna With Swing"" wird aufgenommen.
1994  Auftritt beim "'Elbe Day" im sächsischen Torgau. Dann steht erneut Sargans auf dem Spielplan. Im Herbst folgt eine Deutschland-Tournee mit den Stationen Stuttgart" Darmstadt, Reutlingen, Nürnberg und Rosenheim. Von John Evers erscheint das Buch "Die 125 besten Jazzwitze".
1995  In den USA erscheint eine CD der BLUE NOTE SIX auf dem renommierten Jazzology-Label und John Evers bringt nach den 125 Jazzwitzen "Die 125 besten Jazzanekdoten"" heraus, Christian Plattner, ein Musiker mit internationaIem Format, ersetzt Thomas Schwetz.
Am 4, Juli 1995 tritt die BLUE NOTE SIX im Rahmen des Wiener Jazzfestes im Großen Konzerthaussaal auf und begIeitet anläßIich eines GaIakonzertes zu Louis Armstrongs 95. Geburtstag die letzten "Überlebenden" der Armstrong-AII-Stars" nämIich den Bassisten Arvell Shaw den Klarinettisten Joe Muranyi sowie den Pianisten Marty Napoleon und den Trompeter WaIlace Davenport.
1996 - 2002   Neuerliche Einladungen nach Edinburgh, Dresden, Biel und Sargans sowie Gastspiele in Deutschland bringen weitere internationale Anerkennung. Ein Höhepunkt ist ein gemeinsames Konzert mit Lionel Hampton 1988 im Wiener Konzerthaus. Im Mai 1999 erscheint im US-Magazin "Mississippi Rag" eine hymnische Kritik über die CD "From Vienna With Swing"
Seit 1999 moderiert John Evers eine Ständige, Im Juli 2000 veranstaltete die Band ein Geburtstagsfest zu Ehren von 100 Jahren Louis Armstrong, bei dem die Trompeterin Kiki Desplat (Frankreich) sowie die US-Stars Ed Polcer und James Andrews mitwirkten. Die CD "Stage and Studio" erscheint - auch in den USA, womit die BLUE NOTE SIX die einzige österreichische Jazzband im traditionellen StiI ist, die mit gleich 2 Veröffentlichungen im Mutterland des Jazz aufwarten kann.
2002 Die Band gibt mehrere Konzerte im Rahmen der Wiener Festwochen und spielt die CD "At The Jazzbandball" ein.

Bandkontakt: Email oder Terminanfrage und Booking über unser Online-Service im Menue!

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